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Sprayliner-Verfahren Zürich: Nahtlose Rohrsanierung von innen

Die Sanierung von Abwasserleitungen innerhalb von Gebäuden – insbesondere bei komplexen Netzen mit vielen Bögen und Abzweigungen – stellt eine besondere Herausforderung dar. Hier bietet das Sprayliner-Verfahren eine revolutionäre, minimalinvasive Lösung. Anstatt Rohre aufwendig zu ersetzen, beschichten wir sie von innen mit einem widerstandsfähigen Spezialkunststoff. Die KanalOne AG setzt diese innovative Technologie in Zürich ein, um Ihre Inhouse-Rohrleitungen schnell, wirtschaftlich und ohne Schmutz und Lärm zu sanieren und für Jahrzehnte abzudichten.

Was ist das Sprayliner-Verfahren?

Das Sprayliner-Verfahren, auch Sprüh-Lining genannt, ist eine grabenlose Sanierungsmethode, bei der das Innere eines Rohres mit mehreren Schichten eines Epoxidharzes besprüht wird. Ein computergesteuerter, rotierender Sprühkopf wird durch das Rohr gezogen und trägt das Harz gleichmässig auf die Rohrwand auf. Schicht für Schicht entsteht so eine neue, nahtlose, glatte und statisch tragfähige Rohr-Innenhaut, die das alte Rohr komplett versiegelt.

Der Ablauf einer Sprayliner-Sanierung

  • Reinigung und Trocknung: Zuerst wird die zu sanierende Leitung intensiv gereinigt, um alle Ablagerungen zu entfernen. Anschliessend wird das Rohr vollständig getrocknet, um eine perfekte Haftung des Harzes zu gewährleisten.

  • Kanal-TV-Inspektion: Eine Kamera inspiziert das gereinigte Rohr, dokumentiert den Zustand und vermisst die Leitung exakt für den computergesteuerten Sprühvorgang.

  • Sprühbeschichtung: Der Sprühkopf wird in das Rohr eingeführt. Während er mit kontrollierter Geschwindigkeit zurückgezogen wird, trägt er das Harz in der gewünschten Schichtdicke auf. Dieser Vorgang wird je nach Anforderung mehrfach wiederholt.

  • Aushärtung und Endkontrolle: Jede Schicht härtet schnell aus. Nach dem Auftragen der letzten Schicht wird die sanierte Leitung mittels Kanal-TV final inspiziert und die erfolgreiche Sanierung dokumentiert.

Anwendungsbereiche und Vorteile

Das Sprayliner-Verfahren ist besonders geeignet für schwer zugängliche Rohrleitungen innerhalb von Gebäuden.

Ideale Einsatzgebiete:

  • Fallstränge und Anschlussleitungen: Perfekt für senkrechte und waagerechte Leitungen in Mehrfamilienhäusern und Gewerbebauten.

  • Rohrnetze mit vielen Bögen: Im Gegensatz zum Schlauchliner können auch Leitungen mit engen Bögen (bis zu 90°) und Dimensionsänderungen nahtlos saniert werden.

  • Komplette Abdichtung: Versiegelt Risse, undichte Stellen und verhindert Korrosion.

  • Rohrdurchmesser: Typischerweise für kleinere Durchmesser von DN 50 bis DN 250.

Ihre Vorteile im Überblick:

  • Keine Abbrucharbeiten: Wände und Böden bleiben unberührt. Die Sanierung erfolgt über bestehende Öffnungen (z.B. Revisionsöffnungen, WC-Anschluss).

  • Schnelligkeit: Die Sanierung ist oft innerhalb eines Tages abgeschlossen, was die Ausfallzeiten für die Bewohner minimiert.

  • Langlebigkeit: Das Epoxidharz schafft eine widerstandsfähige und glatte Oberfläche mit einer Lebensdauer von bis zu 50 Jahren.

  • Flexibilität: Die Methode passt sich an komplexe Rohrführungen an, die mit anderen Verfahren nicht oder nur schwer sanierbar sind.

Kontaktieren Sie Ihre Experten

Haben Sie eine akute Verstopfung oder wünschen Sie eine professionelle Beratung zur Wartung Ihrer Abwasserleitungen? Nehmen Sie noch heute Kontakt mit unserem Team auf. Wir stehen Ihnen in der gesamten Region Zürich zur Verfügung.

FAQ

Das Verfahren ist für fast alle gängigen Rohrmaterialien geeignet, darunter Gusseisen, Steinzeug, Faserzement, Stahl und PVC.